Vascular Targets - specific imaging to improve the quality of medicine

»Home »Contact »Imprint
Vascular Targets

Conference for specific imaging of vascular targets.

event information
final program
File Explorer

Registered participants of the conference for specific imaging of vascular targets exchange contents of their presentations.

file explorer
TSB-Plaqueprojekt

Nichtinvasive Differenzierung vulnerabler und
stabiler Plaques mit Magnetresonanz-
tomographie.

TSB-Plaqueprojekt

TSB-Plaqueprojekt

Nichtinvasive Differenzierung vulnerabler und stabiler Plaques mit Magnetresonanz-
tomographie


Kooperationspartner: Schering AG Berlin

Deutsches Herzzentrum Berlin

Institut für Radiologie, Charité Campus Mitte

Technische Universität Berlin
   (Institut für technische Informatik und    Mikroelektronik)


EFRE

Förderzeitraum:    01.04.2005 - 31.03.2008

Projektkoordinator:    PD. Dr. Eike Nagel


Projektinhalt

In dem Gesamtprojekt der Charité, dem Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB), der TU Berlin und der Schering AG gibt es ein gemeinsames Ziel, die nicht invasive Darstellung und Plaquecharakterisierung zur Prävention, Therapie und Sekundärprophylaxe von Herzinfarkten in breiten Bevölkerungsgruppen. Als bildgebendes Verfahren wird die strahlenfreie, nichtinvasive Magnetresonanztomographie genutzt.

Der Weg der Kooperationspartner zu diesem Ziel im Verbundvorhaben führt über zwei grundsätzliche Wege.

Erstens wird in einer klinischen Studie überprüft, inwieweit heute bereits vorhandene, nicht-targetspezifische Kontrastmittel eine Differenzierung in vulnerable und stabile Plaques erlauben, und damit eine Vorhersage über einen eventuellen Herzinfarkt ermöglichen.

Da die Kontrastmittel für diesen Ansatz bereits zur Verfügung stehen (z.B. VSOP-Nanopartikel, eine gemeinsame Entwicklung der Ferropharm GmbH, Teltow und des Institutes für Radiologie des Campus Mitte der Charité) können hier bereits in wenigen Jahren klinisch verwertbare Diagnostika entstehen.

Zweitens wird versucht, durch die Identifikation von Proteinmustern und Targets, die eine Differenzierung von stabilen und instabilen Plaques erlauben zu spezifischen Liganden zu gelangen, die an Kontrastmittel gekoppelt, eine spezifische Markierung der Plaques erlauben. Der Weg zur Entwicklung klinisch verwertbarer Kontrastmittel führt über eine Vielzahl von Schritten:

· Detektion möglicher Targets
· Entwicklung von Antikörpern (Antikörperfragmenten) gegen diese Targets
· Kopplung von Kontrastmitteln (optisch, radioaktiv, MR) an die Antikörper
· Bildgebung ex-vivo (Carotisproben, Tiere)
· Bildgebung in-vivo (Maus, Kaninchen)
· Bildgebung im Menschen

Für all diese Schritte müssen die geeigneten Techniken vorhanden sein oder entwickelt werden, die Daten müssen quantitativ analysiert werden, die Sicherheit, Machbarkeit, Kosten der Herstellung, etc. müssen überprüft werden.

Strategischer Hintergrund

Schering hat wie auch die Gerätehersteller Siemens, Philips und GE erkannt, dass die molekulare Bildgebung ein wesentlicher Fortschritt in der Diagnostik darstellen wird. Das Unternehmen ist Kooperationen mit Geräteherstellern (Philips und Siemens) eingegangen, um in enger Zusammenarbeit die Technologie weiterzuentwickeln. Als eine der interessantesten Indikationen in der Bildgebung wurde die Plaquediagnostik erkannt, da hier ein sehr großes wirtschaftliches Potenzial gesehen wird und weil die Indikation sich auch von der Pharmakologie (intravasal) besonders gut eignet.

Durch die Kooperation der Partner im Vorhaben sind die führenden Akteure in der kardialen MR Diagnostik und die interessantesten Produktansätze für molekulare Bildgebung in der Region in einem gemeinsamen Vorhaben vereint. Die Partner tauschen im Rahmen des Projekt Informationen, Materialien, Ergebnisse und Tiermodelle aus und stellen damit sicher, dass am Ende des Projekts ein Entwicklungsprodukt stehen wird.

Bildmaterial  (Bilder ansehen, bitte hier klicken!)

Abbildung 1:
Dreidimensionale Darstellung der Herzkranzgefäße mit der Magnetresonanztomographie bei 1.5 Tesla (siehe auch: Jahnke, et al Eur Heart J, 2005). Diese Technik wird derzeit auf 3 Tesla MRT übertragen.

Abbildung 2:
Markierung der Aortenwand in einer ApoE-/- Maus mit Gadofluorin. Darstellung nach 2 Stunden und 24 Stunden.

Abbildung 3:
Farb-MRT eines Plaques in einer humanen explantierten Iliacalarterie bei 7 Tesla. Das Farbbild wurde aus der Kombination aller MRT-Kontraste erstellt. Die Messzeit für alle Kontraste betrug 16 Stunden. Damit lassen sich histologische Informationen gewinnen. Ziel der Forschung ist die Verkürzung der Messzeiten und Übertragung auf 3 Tesla Ganzkörpergeräte.

Zukunftsfonds Berlin Technologiestiftung (EFRE Förderung)



EFRE